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Ratgeber

Betrug erkennen & vermeiden.

Kurze, praktische Leitfäden zu den Maschen, die gerade in Deutschland kursieren - mit denselben Warnsignalen, die auch unsere Prüfung verwendet. Lesbar in ein paar Minuten. Quellen: BSI, Verbraucherzentrale, Polizei, FTC.

Aktuelle Wellen

Maschen, die gerade besonders häufig gemeldet werden. Sieh dir die Warnsignale an, bevor sie dich treffen.

Schlechter Ruf
3 Meldungen · seit 8.6.2026
Datenabfrage + Verdächtiger Link + Dringlichkeit
5 Meldungen · seit 15.6.2026
Schlechter Ruf
11 Meldungen · seit 8.6.2026
Zahlungsforderung
4 Meldungen · seit 10.6.2026
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Phishing-Mails & -SMS

Phishing-Nachrichten geben sich als Bank, Shop, Paketdienst oder Behörde aus und locken auf eine gefälschte Login-Seite, um nach Passwörtern, Kartennummern oder anderen Daten zu „fischen“. Sie setzen auf Zeitdruck und einen fast echt aussehenden Link.

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Tech-Support-Betrug

Eine gefälschte „Microsoft“- oder „Apple“-Warnung - per Pop-up, Anruf oder Mail - behauptet, dein Computer sei infiziert, und fordert dich auf, eine Nummer anzurufen oder Fernzugriff zu gewähren. Der „Techniker“ installiert dann Schadsoftware oder kassiert für eine Schein-Reparatur.

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Konto-Sperrungs-Maschen

Eine Nachricht warnt, dein Konto (Bank, E-Mail, Streaming, Paket) sei gesperrt oder zeige „ungewöhnliche Aktivität“, und du müsstest jetzt sofort über einen Link deine Identität bestätigen - der zu einer Daten-Abgreif-Seite führt.

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Gewinn- & Lotterie-Köder

Du hast angeblich eine Lotterie, einen Gutschein oder Preis „gewonnen“, an dem du nie teilgenommen hast. Um ihn zu erhalten, sollst du eine Gebühr, Steuer oder Versandkosten zahlen oder persönliche und Bankdaten herausgeben. Der Gewinn kommt nie.

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Vorschussbetrug (419)

Ein Fremder bietet dir einen Anteil an einer großen Summe - einem Erbe, unbeanspruchten Geldern, einem Geschäft - wenn du zuerst eine „Bearbeitungsgebühr“ zahlst oder Bankdaten teilst. Jede Gebühr führt zur nächsten; das Vermögen existiert nicht.

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Romance-Scams

Ein Betrüger baut über Wochen auf einer Dating-App oder in sozialen Medien eine Online-Beziehung auf, erfindet dann eine Krise - eine Arztrechnung, eine gestrandete Reise, eine Zollgebühr - und bittet dich, Geld zu senden. Es gibt immer einen Grund, sich nie zu treffen oder per Video zu sprechen.

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Job- & Finanzagent-Maschen

Ein müheloser „Heimarbeits“-Job - Testkäufer, Zahlungsabwickler, Paket-Weiterleiter - bei dem du Geld oder Pakete empfangen und weiterleiten sollst. Du wirst zum Finanzagenten, der kriminelle Gelder wäscht und sich strafbar macht.

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Rechnungsbetrug & BEC

Ein Betrüger gibt sich als Lieferant, Dienstleister oder Chef aus und schickt eine gefälschte oder geänderte Rechnung bzw. eine „neue Bankverbindung“, um eine echte Zahlung auf sein Konto umzuleiten. Häufig gegen Firmen, aber auch gegen private Käufer und Mieter.

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Rückerstattungs- & Überzahlungs-Maschen

Dir wird gesagt, dir stehe eine Rückerstattung zu (Steuer, Abo, Paket) und du müsstest Bankdaten „bestätigen“, um sie zu erhalten - oder ein Käufer „überzahlt“ versehentlich und bittet dich, die Differenz zurückzusenden, bevor seine Zahlung platzt.

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Paket- & Zustellgebühr-Maschen

Eine SMS oder Mail im Namen von DHL, DPD, Post oder Zoll behauptet, ein Paket werde zurückgehalten und eine kleine Gebühr sei nötig, um es freizugeben oder erneut zuzustellen. Der Link greift Kartendaten ab; die „Gebühr“ ist winzig, um deine Vorsicht zu senken.

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Anlage- & Krypto-Betrug

Gefälschte Trading-Plattformen, „garantierte“ Renditen und prominenten-beworbene Krypto-Deals locken zur Einzahlung. Frühe „Gewinne“ auf einem Fake-Dashboard verleiten zu mehr Einzahlungen; beim Auszahlungsversuch häufen sich Gebühren und das Geld verschwindet. Oft über WhatsApp-/Telegram-Gruppen angebahnt („Pig Butchering“).

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Enkeltrick & Schockanruf

Ein Anrufer oder Schreiber gibt sich als Verwandter in Not aus - „Mama, ich habe mein Handy verloren, das ist meine neue Nummer“ oder ein Enkel, der einen Unfall verursacht hat - und braucht dringend Geld oder Kaution. Sie nutzen Liebe und Panik, um dein Urteilsvermögen auszuhebeln.

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Sextortion & Erpresser-Mails

Eine Drohmail behauptet, deine Webcam oder dein Gerät gehackt und dich beim Ansehen von Erwachseneninhalten gefilmt zu haben, und fordert Zahlung (meist in Bitcoin), sonst werde das „Video“ an deine Kontakte gesendet. Die Behauptung ist fast immer ein Bluff - es gibt kein Video. Manchmal wird ein altes geleaktes Passwort genannt, um Angst zu machen.

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Quishing (QR-Code-Phishing)

Betrüger ersetzen oder platzieren QR-Codes - an Parkautomaten, in Briefen, Mails, auf Restauranttischen -, die zu einer gefälschten Zahlungs- oder Login-Seite führen. Weil das Ziel im Code versteckt ist, sieht man erst zu spät, wohin es wirklich geht.

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Fakeshops

Ein professionell wirkender Webshop bietet Markenware zu unschlagbaren Preisen an, akzeptiert aber nur Vorkasse per Überweisung. Der Shop ist eine Copy-Paste-Fassade auf einer frisch registrierten Domain mit gefälschten Gütesiegeln und fehlendem oder gestohlenem Impressum - nach der Zahlung wird nichts geliefert und die Seite verschwindet.

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Kleinanzeigen-Betrug

Auf Kleinanzeigen-Plattformen (Kleinanzeigen, Facebook Marketplace) zielen Betrüger auf Verkäufer und Käufer: Ein gefälschter „Sicher bezahlen“-Link angeblich von der Plattform greift deine Kartendaten ab, ein erfundener Kurier- oder Versanddienst verlangt Gebühren, ein Käufer „überzahlt“ und will die Differenz zurück, oder der Chat wird zu WhatsApp gezogen, wo dich die Plattform nicht mehr schützen kann.

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Falsche Polizisten & Schockanrufe

Ein Anrufer gibt sich als Polizist oder Staatsanwalt aus und behauptet, ein Angehöriger habe einen tödlichen Unfall verursacht und brauche eine „Kaution“, oder eine Einbrecherbande sei in deiner Straße unterwegs und dein Geld sei zu Hause oder auf der Bank nicht mehr sicher. Du sollst Bargeld und Wertsachen einem „zivilen Kollegen“ übergeben. Die Rufnummer ist oft so manipuliert, dass 110 angezeigt wird - die echte Polizei ruft nie von der 110 an und holt nie Geld ab.

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Abofallen

Ein „kostenloser“ Test, ein Gewinnspiel oder eine Streaming-Anmeldung verwandelt sich still in ein teures Abo: Die Kosten stecken im Kleingedruckten, der Bestell-Button sagt nicht, worauf du dich einlässt, und plötzlich tauchen monatliche Abbuchungen auf. In Deutschland schützt dich die Button-Lösung (§ 312j BGB) - eine Online-Bestellung bindet dich nur, wenn der Button eindeutig etwa „zahlungspflichtig bestellen“ heißt.

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Ping-Calls (Lockanrufe)

Dein Telefon klingelt genau einmal von einer unbekannten ausländischen Nummer, und der Anrufer legt auf, bevor du abheben kannst. Der verpasste Anruf ist der Köder: Rufst du zurück, landest du auf einer teuren Auslands- oder Premium-Nummer, die dich in der Leitung hält, während die Kosten laufen. Die Bundesnetzagentur sperrt regelmäßig die Nummern hinter solchen Wellen und sammelt Meldungen.

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KI-Stimmenklone

Betrüger klonen die Stimme eines Kindes, Enkels, Partners oder Chefs aus wenigen Sekunden Audio (Social-Media-Clips reichen) und rufen an oder schicken Sprachnachrichten: Der „Angehörige“ hatte einen Unfall, sitzt in Gewahrsam oder ist gestrandet und braucht sofort eine Überweisung. Die Stimme klingt echt - genau das ist der Trick. Prüfe es mit einem Rückruf auf der bekannten Nummer oder einem Familien-Codewort.

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Task- & Provisions-Job-Betrug

Eine Nachricht (oft über WhatsApp oder Telegram) bietet leichte Teilzeitarbeit: „einfache Aufgaben erledigen“ wie Produkte bewerten oder App-Jobs anklicken - gegen Provision. Kleine erste Auszahlungen wirken echt, dann sollst du eigenes Geld einzahlen, um höher bezahlte Aufgaben „freizuschalten“ oder dein Guthaben auszuzahlen. Die Einzahlungen wachsen, das Verdiente kommt nie raus.

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Rückhol- & Geld-zurück-Betrug

Nachdem jemand bereits betrogen wurde, meldet sich ein zweiter Betrüger als „Rückhol“-Experte, Anwalt oder Behördenvertreter, der das verlorene Geld oder die Kryptowährung zurückholen könne - gegen eine Vorab-Gebühr, „Steuer“ oder „Freigabe“-Zahlung. Opfer eines früheren Betrugs werden gezielt ein zweites Mal angegriffen.

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Wohnungs- & Mietbetrug

Eine Wohnung wird deutlich unter Marktpreis mit attraktiven Fotos inseriert (oft aus einem echten Inserat gestohlen). Der „Vermieter“ ist praktischerweise im Ausland und kann nicht zeigen, daher sollst du Kaution und erste Miete vor der Besichtigung zahlen, die Schlüssel kämen per Post. Nach der Zahlung gibt es weder Wohnung noch Vermieter.

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Falsche Bankmitarbeiter

Ein Anruf oder eine SMS gibt sich als Betrugsabteilung deiner Bank aus: Es gebe eine verdächtige Transaktion und zum „Schutz“ müsstest du dein Geld auf ein neues „sicheres Konto“ überweisen oder einen Einmal-Code bzw. eine TAN durchgeben, um die Zahlung zu stoppen. Das sichere Konto gehört dem Betrüger, und der Code gibt seine Überweisung frei.

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Bezahlte-Bewertungen-Betrug (Gutschein für eine 5-Sterne-Bewertung)

Ein Verkäufer - oder ein Vermittler, der für mehrere Verkäufer arbeitet - kontaktiert Sie nach einem Kauf und bietet Ihnen eine Erstattung, einen Gutschein oder ein kostenloses Produkt für eine begeisterte Fünf-Sterne-Bewertung an. Manchmal sollen Sie den Artikel erst selbst bezahlen und bekommen das Geld angeblich zurück, sobald die Bewertung online ist. Das wirkt wie leicht verdientes Geld, verstößt aber gegen die Plattformregeln und das Verbraucherrecht, kann zur dauerhaften Sperrung Ihres Kontos führen und endet oft damit, dass die versprochene Erstattung nie eintrifft.

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Brushing-Betrug (Pakete, die Sie nie bestellt haben)

Beim Brushing schickt Ihnen ein Verkäufer billige Waren, die Sie nie bestellt haben, um auf Ihren Namen und Ihre Adresse einen Verkauf zu verbuchen und dann in Ihrem Namen eine begeisterte „verifizierte“ Bewertung zu hinterlassen. Das Paket selbst ist meist harmlos und darf behalten werden, aber es ist ein Signal dafür, dass Ihr Name und Ihre Adresse - und womöglich weitere persönliche Daten - dort kursieren, wo ein Fremder sie nutzen kann. Der eigentliche Schaden sind die gefälschten Bewertungen, die andere Kunden in die Irre führen, und die Tatsache, dass jemand genug Ihrer Daten hat, um den Versand einzurichten.

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Kalender-Einladungs-Phishing (Spam-Termine in Ihrem Kalender)

Betrüger versenden Kalendereinladungen, die manche Apps automatisch in Ihren Kalender eintragen - schon bevor Sie sie öffnen. Die Termine tragen alarmierende Titel und einen Link - eine gefälschte Rechnung, eine Sicherheitswarnung, eine Paketbenachrichtigung -, der auf eine Phishing- oder Schadsoftware-Seite führt. Weil der Eintrag in einem vertrauten Kalender mit Erinnerung erscheint, wirkt er wie etwas, dem Sie zugestimmt haben - genau deshalb tippen viele auf den Link, ohne die sonst übliche Vorsicht walten zu lassen.

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Fahrzeugkauf-Betrug (zu billige Autos und gefälschtes Treuhandkonto)

Beim Fahrzeugkauf-Betrug wird ein Auto, Transporter oder Motorrad weit unter Marktwert angeboten - mit einer plausiblen Geschichte: ein Soldat im Auslandseinsatz, ein Todesfall in der Familie, ein dringender Umzug. Der Verkäufer verweigert eine normale Besichtigung und drängt Sie zur Zahlung über ein gefälschtes Treuhandkonto, eine Überweisung oder Gutscheinkarten, oft als Käuferschutz getarnt. Das Auto existiert nicht oder gehört ihm nicht - und sobald das Geld weg ist, ist auch der Verkäufer verschwunden.

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Paket-Weiterversand-Betrug (unwissentlich zum Paketmuli werden)

Der Weiterversand-Betrug ist ein gefälschter Heimarbeitsjob, bei dem Sie Pakete an Ihrer Adresse entgegennehmen und an eine andere Adresse - oft im Ausland - weiterschicken, mit vorfrankierten Etiketten, die der „Arbeitgeber“ Ihnen sendet. Die Waren wurden mit gestohlenen Karten oder Konten gekauft, und indem Sie sie umetikettieren und weiterversenden, waschen Sie sie für die Kriminellen. Der Lohn wird meist nach einer 30-tägigen „Probezeit“ versprochen, die praktischerweise vor der Auszahlung endet - Sie bleiben auf den Kosten sitzen und machen sich womöglich wegen Hehlerei strafbar.

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Tier- & Welpenvermittlungs-Betrug

Ein Verkäufer bietet einen Rassewelpen, ein Kätzchen oder ein anderes Tier weit unter dem üblichen Preis an, findet aber immer einen Grund, sich nicht persönlich zu treffen. Nach einer Anzahlung tauchen neue Gebühren auf - eine spezielle Transportbox, eine Tierversicherung, eine Reisegenehmigung - und das Tier kommt nie an. Die Fotos sind oft von echten Züchtern gestohlen oder per KI erzeugt.

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MLM- & Schneeball-Anwerbung

Eine bekannte Person oder ein Fremder bietet eine „Geschäftschance“, bei der du ein Starter-Paket kaufst, Produkte verkaufst und dein Geld vor allem durch das Anwerben weiterer Leute verdienst. Versprochen werden Freiheit und unbegrenztes Einkommen, doch monatliche Quoten und Lagerkosten führen dazu, dass die große Mehrheit Geld verliert. Wenn das Einkommen vor allem vom Anwerben abhängt, verhält es sich wie ein Schneeballsystem.

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Behörden-Imitation

Ein Anruf, eine E-Mail oder SMS gibt vor, vom Finanzamt, der Ausländerbehörde, der Polizei oder einem Energieversorger zu kommen, und behauptet, du schuldest Geld oder hättest gegen das Gesetz verstoßen. Man droht mit Verhaftung, hohen Bußgeldern, Abschiebung oder Stromsperre, falls du nicht sofort zahlst - meist per Gutscheinkarte, Kryptowährung oder Sofortüberweisung. Echte Behörden arbeiten nicht so.

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Falsche Spendenaufrufe

Betrüger gründen falsche Hilfsorganisationen oder kopieren echte - besonders nach Katastrophen - und bitten dringend um Spenden. Sie drängen dich, sofort per Gutscheinkarte, Kryptowährung oder Sofortüberweisung zu geben, oder über eine gefälschte Spendenseite, die das Geld zu ihnen statt zu den Opfern leitet. Die emotionale Wirkung ist echt, der Zweck ist es nicht.

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Übernahme von Social-Media-Konten

Ein Angreifer übernimmt ein Social-Media- oder Messenger-Konto und nutzt dann das Vertrauen der Kontakte, um sich weiterzuverbreiten. Ein häufiger Trick: Eine „bekannte Person“ bittet dich, einen Bestätigungscode weiterzuleiten, bei einem Wettbewerb abzustimmen oder Geld zu leihen, weil sie ausgesperrt sei - in Wahrheit lässt der Code den Angreifer als Nächstes dein Konto übernehmen. Sobald er es kontrolliert, zielt er auf deine Freunde.

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